Deutsche Sprache

Die deutsche Sprache gehört zum westlichen Zweig der germanischen Sprachen und wird vor allem in Deutschland, Österreich, der Deutschschweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien, Südtirol und von Minderheiten in weiteren mitteleuropäischen Ländern gesprochen. Zu den Varietäten der deutschen Sprache gehören einerseits die deutsche Standardsprache, die auf der Grundlage hochdeutscher Mundarten entstanden ist und auch als Hochdeutsch, Standarddeutsch, Schriftdeutsch oder als deutsche Literatursprache bezeichnet wird, andererseits eine Vielzahl von Lokaldialekten, die sich in hochdeutsche und niederdeutsche Mundarten aufteilen lassen und von der Standardsprache überdacht werden. Das Deutsche ist die meistgesprochene Muttersprache in der Europäischen Union und wird zu den zehn wichtigsten Sprachen der Welt gezählt.

Deutsch

Gesprochen in

Deutschland, Österreich, Liechtenstein, dem deutschsprachigen Teil der Schweiz, Luxemburg, Südtirol (Italien), Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens; Minderheiten in zahlreichen weiteren mittel- und osteuropäischen Staaten; Auswanderer in Übersee, v.a. auf dem amerikanischen Kontinent
Sprecher Geschätzt: etwa 105 Millionen Muttersprachler weltweit, mindestens 80 Millionen Fremdsprachler (davon nach Eurobarometer 55 Millionen in der Europäischen Union)
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von Deutschland Deutschland
Österreich Österreich
Schweiz Schweiz
Luxemburg Luxemburg
Italien Italien (Südtirol)
Belgien Belgien
Liechtenstein Liechtenstein
EU EU (Amts- und Arbeitssprache)
Weitere offizielle Stellungen in: Namibia Namibia ("Nationalsprache"; 1984–90 auch Amtssprache)
Polen Polen ("Hilfssprache" in zahlreichen Gemeinden)
Frankreich Frankreich ("Regionalsprache" in der Region Elsass und dem Department Moselle)
KrahuleWappen.gif Krahule/Blaufuß, Slowakei (Amtssprache auf Gemeindeebene)
Vatikanstadt Vatikanstadt (Verwaltungs- und Kommandosprache der Schweizergarde) 
Anerkannte Minderheitensprache in: Dänemark Dänemark
Ungarn Ungarn
Rumänien Rumänien
Slowakei Slowakei
Tschechien Tschechien 

Die Geschichte des Deutschunterrichts in Tunesien

 

Die erste Erfahrung mit der deutschen Sprache in Tunesien, als Schulfach, war Ende der sechziger Jahre,Anfang der siebziger Jahren : Deutsch als zweite Fremdsprache neben Englisch, Italienisch und Spanisch. Fremfsprachen Unterrschied : Englisch wurde von den meisten Schülern gewählt und in allen Schulen unterrichtet. Die drei anderen Sprachen nur in sechs Schulen im ganzen Land. Mit drei Schulen in Tunis (Sadiki, Alaoui und Khaznadar) noch dazu eine in Sfax, in Sousse und in Gabès.

Deutsch an erster Stelle nach Englisch (die Lage hat sich heute nicht viel verändert).

Die Schüler fingen ab dem vierten Jahr (4 Jahre vor dem Abitur) im Gymnasium mit Deutsch an, 4 bis 5 Stunden pro Woche.

Die Lehrwerke gehörten zur Serie « Chassard und Weil » Deutsch einfach Hachette Verlag, 1966(sie wurden auch in Frankreich benutzt).

Einige dieser Informationen stehen in der Doktorarbeit von Frau Margaret Najar unter dem Titel : « Lapsologie confrontative appliquée à l’enseignement de l’allemand en Tunisie / Essai d’analyse d’un phénomène de contact de langue.

Das ist die einzige Quelle, bettreffend die Geschichte der deutschen Sprache in Tunesien. Das ist eine vergleichende Studie bettreffend den Erwerb der drei Sprachen Arabisch, Französizch und Englisch im Vergleich mit Deutsch.

Deutsch wurde auch ab 1970 als Fach in der Uni eingesetzt, das Studium dauerte drei Jahre und endete mit dem sogenannten « Diplom ». Der Magister kam erst im Jahre 1976/1977 in Frage, vorher nicht.

Deutsch wurde auch in Abendschulen unterricht : L’Institut des Langues Vivantes und das Goethe-Institut.

Mehr Informationen über diese Zeit kann man nirgendwo finden, im Archiv des Ministeriums steht überhaupt kein Wort darüber, vieles vom Archiv des Ministeriums war Ende der siebziger Jahre in der Sinan Pacha Schule verbrannt.

Nur ab 1989 spricht man wieder vom Deutschunterricht im Gymnasium, 89 gab es die große Reform, Deutsch ist die dritte Fremdsprache mit Italienisch und Spanisch

Die wöchentliche Stundenzahl :3 Stunden pro Woche, Koeffizient 2, Wahlfach .

Dann folgten kleinere Reformen, ab 1991 gilt ein neues Stundenvolumen: zwei Stunden statt drei und Koeffizient 1 statt 2.

In den Jahren 1994, 2002, 2004, 2006, gab es die Reformen  des Programms (Lehrplan), in Erwartung eines neuen Lehrwerks, da Themen I und II nicht mehr einige Teile ihrer Funktion erfüllen.

Die Zahl der Schüler (zur Zeit 29826), die Deutsch wählen ist gestiegen ebenso die Zahl der Lehrenden (424 Lehrer in Tunesien siehe Landkarte) und deshalb hat sich das Ministerium dafür entschieden, zwei zusätzliche Inspektoren für Deutsch einzustellen.

Das Unterrichtsprogramm wird vom Ministerium festgelegt. Es besteht aus 5 bis 6 didaktischen Einheiten. Schulinspektoren kontrollieren bei jedem Lehrer die Einhaltung des Programms.

In Tunesien gibt es auch einen Deutschlehrerverband, er wurde 1995 in Tunis gegründet, daher sein Name : TGDV

Er verfolgt u.a. folgende Ziele :

-Kontaktförderung unter den Mietgliedern

-Unterstützung Tunesischer Lehrerin und Lehrer im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit und fachlichen Aus-und Weiterbildung.

-Förderung des Deutschunterrichts im Rahmen eines interkulturellen Austausches.

-Beratung bei pädagogischen Entwicklung und Neuerungen.

 

(Frau Kadri Amel)

Warum Deutsch lernen?

  1. ...weil Deutsch eine wichtige Sprache in der internationalen Kommunikation ist.
    Auf Deutsch international kommunizieren

  2. ...weil Deutsch eine wichtige Handelssprache ist.
    Deutsch als Wirtschaftssprache

  3. ...weil Deutsch als Wissenschaftssprache eine feste Größe ist.
    Deutsch als Wissenschaftssprache

  4. ...weil Deutsch als Kultursprache geistige Horizonte eröffnet.
    Deutsch als Kultursprache

  5. ...weil Deutsch den Zugang zum Studium in Deutschland öffnet.
    Deutsch im Studium

  6. ...weil Deutsch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht.
    Deutsch für die berufliche Karriere

  7. ...weil Deutschland ein beliebtes Reiseziel ist.
    Deutsch und der Tourismus